{"id":1,"date":"2024-06-28T09:50:40","date_gmt":"2024-06-28T09:50:40","guid":{"rendered":"https:\/\/vita-wiperta-boxer.de\/?p=1"},"modified":"2024-07-02T06:10:23","modified_gmt":"2024-07-02T06:10:23","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vita-wiperta-boxer.de\/?p=1","title":{"rendered":"Standard des deutschen Boxer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>F.C.I.-Standard Nr. 144 \/ 09.07.2008 \/ D<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Deutscher Boxer<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ursprungsland: Deutschland<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Datum der Publikation des g\u00fcltigen Originalstandardes: 01.04.2008<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Verwendung: Begleit-, Schutz- und Gebrauchshund<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Klassifikation FCI: Gruppe 2; Sektion 2.1 Molosser und doggenartige Hunde.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Mit Arbeitspr\u00fcfung<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurzer geschichtlicher \u00dcberblick<\/p>\n\n\n\n<p>Als unmittelbarer Vorfahre des Boxers gilt der Kleine bzw. Brabanter Bullenbei\u00dfer. Die damalige Zucht der Bullenbei\u00dfer lag meistens in den H\u00e4nden von J\u00e4gern, denen er zur Jagd diente. Seine Aufgabe war es, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und festzuhalten, bis der J\u00e4ger kam und die Beute erlegte. F\u00fcr diese Aufgabe musste der Hund ein m\u00f6glichst breites Maul mit breitem Zahnstand haben, um sich richtig festzubei\u00dfen und auch festzuhalten. Jeder Bullenbei\u00dfer, der diese Merkmale hatte, war f\u00fcr seine Aufgabe am besten geeignet und kam somit auch zur Weiterzucht, die fr\u00fcher nur nach der T\u00e4tigkeit und dem Verwendungszweck erfolgte. So wurde auch eine Zuchtauslese betrieben, die einen breitschnauzigen Hund mit aufgest\u00fclptem Nasenschwamm hervorbrachte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allgemeines Erscheinungsbild<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Boxer ist ein mittelgro\u00dfer, glatthaariger, st\u00e4mmiger Hund mit kurzem, quadratischem Geb\u00e4ude und starken Knochen. Die Muskulatur ist trocken, kr\u00e4ftig entwickelt und plastisch hervortretend. Die Bewegungen sind lebhaft, voll Kraft und Adel. Der Boxer darf weder plump oder schwerf\u00e4llig, noch leibarm oder windig erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wichtige Ma\u00dfverh\u00e4ltnisse (Proportionen)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>L\u00e4nge des Geb\u00e4udes: Widerristh\u00f6he<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Geb\u00e4ude ist quadratisch, d.h. die Begrenzungslinien, eine waagerechte den R\u00fccken und je eine senkrechte die Bugspitze bzw. die Sitzbeinh\u00f6cker ber\u00fchrend, bilden ein Quadrat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brusttiefe: Widerristh\u00f6he<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Brust reicht bis zu den Ellenbogen. Die Brusttiefe betr\u00e4gt die H\u00e4lfte der Widerristh\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00e4nge des Nasenr\u00fcckens: L\u00e4nge des Kopfes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Die L\u00e4nge des Nasenr\u00fcckens verh\u00e4lt sich zur L\u00e4nge des Oberkopfes wie 1 : 2 (gemessen von der Nasenkuppe bis zum inneren Augenwinkel bzw. vom inneren Augenwinkel bis zum Hinterhauptbein).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verhalten und Charakter<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Boxer soll nervenstark, selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen sein. Sein Wesen ist von allergr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit und bedarf sorgsamster Pflege. Seine Anh\u00e4nglichkeit und Treue gegen\u00fcber seinem Herrn und dem ganzen Haus, seine Wachsamkeit und sein unerschrockener Mut als Verteidiger sind von Alters her ber\u00fchmt. Er ist harmlos in der Familie aber misstrauisch gegen\u00fcber Fremden, heiter und freundlich beim Spiel, aber furchtlos im Ernst. Er ist leicht auszubilden verm\u00f6gens seiner Bereitschaft zur Unterordnung, seines Schneides und Mutes, seiner nat\u00fcrlichen Sch\u00e4rfe und seiner Riechf\u00e4higkeit. Bei seiner Anspruchslosigkeit und Reinlichkeit ist er gleich angenehm und wertvoll in der Familie wie als Schutz-, Begleit- oder Diensthund. Sein Charakter ist bieder, ohne Falschheit und Hinterlist, auch im h\u00f6heren Alter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kopf<\/h2>\n\n\n\n<p>Er verleiht dem Boxer das Gepr\u00e4ge, muss in gutem Ebenma\u00df zum K\u00f6rper sein und darf weder zu leicht noch zu schwer erscheinen. Der Fang soll m\u00f6glichst breit und m\u00e4chtig sein. Die Sch\u00f6nheit des Kopfes beruht auf dem harmonischen Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnis zwischen Fang und Oberkopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Von welcher Richtung der Kopf auch betrachtet werden m\u00f6ge, von vorn, von oben oder von der Seite, immer muss der Fang im richtigen Verh\u00e4ltnis zum Oberkopf stehen, d.h. niemals zu klein erscheinen. Er soll trocken sein, also keine Falten zeigen. Naturgem\u00e4\u00df bilden sich jedoch Falten auf dem Oberkopf bei erh\u00f6hter Aufmerksamkeit. Von der Nasenwurzel zu beiden Seiten abw\u00e4rts verlaufend sind Falten stets angedeutet. Die dunkle Maske beschr\u00e4nkt sich auf den Fang und muss sich von der Farbe des Kopfes deutlich abheben, damit das Gesicht nicht finster wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberkopf:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00e4del:&nbsp;<\/strong>Der Oberkopf soll m\u00f6glichst schlank und kantig sein. Er ist leicht gew\u00f6lbt, weder kugelig kurz, noch flach und nicht zu breit, der Hinterkopf nicht zu hoch. Die Stirnfurche ist nur schwach angedeutet, sie darf besonders zwischen den Augen nicht zu tief sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stop<\/strong>: Die Stirn bildet zum Nasenr\u00fccken einen deutlichen Absatz. Der Nasenr\u00fccken darf nicht bulldogartig in die Stirn eingetrieben, aber auch nicht abfallend sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gesichtssch\u00e4del<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nase<\/strong>: Die Nase ist breit und schwarz, ganz leicht aufgest\u00fclpt; weite Nasenl\u00f6cher. Die<\/p>\n\n\n\n<p>Nasenspitze liegt etwas h\u00f6her als die Nasenwurzel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fang<\/strong>: Der Fang sei m\u00e4chtig entwickelt in den drei Dimensionen des Raumes, also weder spitz<\/p>\n\n\n\n<p>noch schmal, kurz oder flach. Seine Gestalt wird beeinflusst durch<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>die Form der Kiefer,<\/li>\n\n\n\n<li>die Stellung der Fangz\u00e4hne und<\/li>\n\n\n\n<li>die Beschaffenheit der Lefzen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die Fangz\u00e4hne m\u00fcssen m\u00f6glichst weit auseinander stehen und von guter L\u00e4nge sein, wodurch die vordere Fl\u00e4che des Fanges breit, fast quadratisch wird und mit dem Nasenr\u00fccken einen stumpfen Winkel bildet. Vorne liegt der Saum der Oberlippe auf dem Saum der Unterlippe. Der aufw\u00e4rts gebogene Teil des Unterkiefers mit der Unterlippe, das Kinn genannt, darf die Oberlippe nach vorne nicht auff\u00e4llig \u00fcberragen, noch weniger aber unter ihr verschwinden, sondern er muss sowohl von vorn als auch von der Seite gut markiert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fang- und Schneidez\u00e4hne des Unterkiefers d\u00fcrfen bei geschlossenem Fang nicht sichtbar sein, ebenso wenig darf der Boxer bei geschlossenem Fang die Zunge zeigen. Der Oberlippenspalt ist gut sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lefzen<\/strong>: Die Lefzen vollenden die Gestalt des Fanges. Die Oberlippe ist dick und wulstig; sie f\u00fcllt den Hohlraum aus, welcher durch den l\u00e4ngeren Unterkiefer entsteht, wobei sie von den Fangz\u00e4hnen desselben getragen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebiss<\/strong>: Der Unterkiefer \u00fcberragt den Oberkiefer und ist leicht nach oben gebogen. Der Boxer bei\u00dft vor. Der Oberkiefer ist breit am Oberkopf angesetzt und verj\u00fcngt sich nach vorn nur wenig. Das Gebiss ist kr\u00e4ftig und gesund. Die Schneidez\u00e4hne sind m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig in einer geraden Linie angeordnet, die Fangz\u00e4hne weit auseinander stehend und von guter Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Backen:&nbsp;<\/strong>Die Backen sind dem kr\u00e4ftigen Kiefer entsprechend entwickelt, ohne jedoch zu betont hervorzutreten. Sie gehen vielmehr in einer leichten W\u00f6lbung in den Fang \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Augen<\/strong>: Die dunklen Augen sind weder zu klein noch hervorquellend oder tiefliegend. Der Ausdruck verr\u00e4t Energie und Intelligenz, er darf nicht drohend oder stechend sein. Die Lidr\u00e4nder m\u00fcssen eine dunkle Farbe haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ohren:&nbsp;<\/strong>Die naturbelassenen Ohren haben eine angemessene Gr\u00f6\u00dfe; an den h\u00f6chsten Stellen des Oberkopfes seitlich angesetzt, liegen sie in Ruhestellung an den Backen an und fallen \u2013 besonders wenn der Hund aufmerksam ist \u2013 mit einer deutlichen Falte nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hals<\/h2>\n\n\n\n<p>Die obere Linie verl\u00e4uft in einem eleganten Bogen vom deutlich markiertem Genickansatz zum Widerrist. Er soll von reichlicher L\u00e4nge sein, rund, kr\u00e4ftig, muskul\u00f6s und trocken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6rper<\/h2>\n\n\n\n<p>Quadratisch. Der Rumpf ruht auf st\u00e4mmigen, geraden L\u00e4ufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Widerrist<\/strong>: Soll markiert sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fccken<\/strong>: Soll, einschlie\u00dflich der Lendenpartie, kurz fest, gerade, breit und stark bemuskelt sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kruppe<\/strong>: Leicht geneigt, flach gew\u00f6lbt und breit. Das Becken soll lang und besonders bei H\u00fcndinnen breit sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brustkorb<\/strong>: Tief, bis zu den Ellenbogen reichend. Die Brusttiefe betr\u00e4gt die H\u00e4lfte der Widerristh\u00f6he. Gut ausgebildete Vorbrust. Die Rippen gut gew\u00f6lbt, aber nicht tonnenf\u00f6rmig gerundet, weit nach hinten reichend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Untere Linie<\/strong>: Verl\u00e4uft in einem eleganten Schwung nach hinten. Kurze, straffe Flanken, leicht aufgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rute<\/strong>: Der Ansatz eher hoch als tief. Die Rute ist von normaler L\u00e4nge und bleibt naturbelassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gliedma\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Vorderhand<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorderl\u00e4ufe m\u00fcssen von vorn gesehen gerade sein, parallel zueinander stehen und starke Knochen haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schultern<\/strong>: Lang und schr\u00e4g, straff mit dem Rumpf verbunden; sie sollten nicht zu stark bemuskelt sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberarm<\/strong>: Lang und zum Schulterblatt in einem rechten Winkel liegend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ellenbogen<\/strong>: Weder zu stark an die Brustwand angedr\u00fcckt noch abstehend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterarm<\/strong>: Senkrecht, lang und trocken bemuskelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorderfu\u00dfwurzelgelenk<\/strong>: Kr\u00e4ftig, gut markiert, doch nicht aufgetrieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vordermittelfu\u00df<\/strong>: Kurz, fast senkrecht zum Boden stehend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorderpfoten<\/strong>: Klein, rund, geschlossen, dick gepolsterte Ballen mit harten Sohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinterhand<\/strong>: Sehr stark bemuskelt, die Muskulatur bretthart und sehr plastisch hervortretend. Die Hinterl\u00e4ufe sollen von hinten gesehen gerade sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberschenkel<\/strong>: Lang und breit. H\u00fcft- und Kniegelenkswinkel m\u00f6glichst wenig stumpf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knie<\/strong>: Soll in der Grundstellung so weit nach vorn reichen, dass es eine vom H\u00fcfth\u00f6cker zum Boden gezogene Senkrechte noch ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterschenkel<\/strong>: Sehr muskul\u00f6s.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprunggelenk<\/strong>: Kr\u00e4ftig, gut markiert, doch nicht aufgetrieben. Der Winkel betr\u00e4gt ca. 140 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintermittelfu\u00df<\/strong>: Kurz, mit einer geringen Neigung von 95 \u2013 100 Grad zum Boden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinterpfoten<\/strong>: Etwas l\u00e4nger als die vorderen. Geschlossen; dick gepolsterte Ballen mit harten Sohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gangwerk\/Bewegung<\/strong>: Lebhaft und voll Kraft und Adel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Haut<\/h2>\n\n\n\n<p>Trocken, elastisch, ohne Falten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Haarkleid<\/h2>\n\n\n\n<p>Kurz, hart, gl\u00e4nzend und anliegend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Farbe<\/h2>\n\n\n\n<p>Gelb oder gestromt. Gelb kommt in verschiedenen T\u00f6nen vor, von hellgelb bis dunkelhirschrot, jedoch sind die in der Mitte liegenden die sch\u00f6nsten (= rotgelb). Schwarze Maske. Die gestromte Variet\u00e4t hat auf gelbem Grund in den obigen Abstufungen dunkle oder schwarze, in Richtung der Rippen verlaufende Streifen. Grundfarbe und Streifen m\u00fcssen sich deutlich voneinander abheben. Wei\u00dfe Abzeichen sind nicht grunds\u00e4tzlich zu verwerfen, sie k\u00f6nnen sogar recht ansprechend sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6\u00dfe<\/h2>\n\n\n\n<p>Gemessen vom Widerrist, vorbei am Ellenbogen, bis zum Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcden:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 57 \u2013 63 cm<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00fcndinnen: 53 \u2013 59 cm<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewicht<\/h2>\n\n\n\n<p>R\u00fcden: \u00fcber 30 kg (bei etwa 60 cm Widerristh\u00f6he).<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00fcndinnen: ungef\u00e4hr 25 kg (bei etwa 56 cm Widerristh\u00f6he).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FEHLER:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verh\u00e4ltnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>VERHALTEN UND CHARAKTER:<br>Mangel an Temperament.<\/p>\n\n\n\n<p>KOPF:<\/p>\n\n\n\n<p>Mangel an Adel und Ausdruck, finsteres Gesicht, Pinscher- oder Bulldogkopf, Geifern, Z\u00e4hne oder Zunge zeigen, zu spitzer oder zu leichter Fang, abfallender Nasenr\u00fccken, Leder- oder Wetternase, heller Nasenschwamm, sogenanntes Raubvogelauge, nicht durchgef\u00e4rbte Nickhaut, bei nicht kupierten Ohren: flatternde, halbaufgerichtete oder aufgerichtete Ohren, Rosenohren, verkanteter Unterkiefer, schr\u00e4ge Zahnleiste, fehlerhafte Zahnstellung, schwach ausgebildete Z\u00e4hne, untaugliches Gebiss infolge Krankheit.<\/p>\n\n\n\n<p>HALS:<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz, dick, lose Kehlhaut.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00d6RPER:<\/p>\n\n\n\n<p>Zu breite und niedrige Front, durchh\u00e4ngender Rumpf, Karpfenr\u00fccken, Senkr\u00fccken, magerer R\u00fccken, lange schmale, scharf eingesenkte Lenden, schwache Verbindung mit der Kruppe, gew\u00f6lbte Lendenpartie, abfallende Kruppe, enges Becken, H\u00e4ngebauch, hohle Flanken.<\/p>\n\n\n\n<p>RUTE:<\/p>\n\n\n\n<p>Tiefer Ansatz, Knickrute.<\/p>\n\n\n\n<p>VORDERHAND:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFranz\u00f6sischer\u201c Stand, lose Schultern, lose Ellenbogen, schwaches Vorderfu\u00dfwurzelgelenk, Hasenpfoten, flache, gespreizte Pfoten.<\/p>\n\n\n\n<p>HINTERHAND:<\/p>\n\n\n\n<p>Schwache Muskulatur. Zu wenig gewinkelte oder \u00fcberwinkelte Hinterhand. S\u00e4belbeine, Fassbeinigkeit, Kuhhessigkeit, Hackenenge. Afterkrallen. Hasenpfoten, flache, gespreizte Pfoten.<\/p>\n\n\n\n<p>GANGWERK:<\/p>\n\n\n\n<p>Watscheln, wenig Raumgriff, Passgang, Steifheit.<\/p>\n\n\n\n<p>FARBE DES HAARES:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Fang hinausreichende Maske. Zu dicht aneinander liegende oder nur vereinzelt erkennbare Streifen. Schmutzige Grundfarbe. Sich vermischende Farben. Unsch\u00f6ne wei\u00dfe Abzeichen, wie ganz oder halbseitig wei\u00dfer Kopf. Andersfarbige oder solche, deren Grundfarbe von mehr als einem Drittel Wei\u00df verdr\u00e4ngt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUSSCHLIESSENDER FEHLER:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aggressiv oder \u00e4ngstlich<\/p>\n\n\n\n<p>Angeborene kurze Rute (Stummelrute)<\/p>\n\n\n\n<p>Hunde, die deutlich physische Abnormalit\u00e4ten oder Verhaltensst\u00f6rungen aufweisen, m\u00fcssen disqualifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ANMERKUNG:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcden m\u00fcssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollst\u00e4ndig im Skrotum befinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F.C.I.-Standard Nr. 144 \/ 09.07.2008 \/ D Deutscher Boxer Ursprungsland: Deutschland Datum der Publikation des g\u00fcltigen Originalstandardes: 01.04.2008 Verwendung: Begleit-, Schutz- und Gebrauchshund Klassifikation FCI: Gruppe 2; Sektion 2.1 Molosser und doggenartige Hunde. 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